Samstag, 31. Oktober 2009

für Frühaufsteher oder Nachtschwärmer ... und auch für die dazwischen

Wer entweder die Nacht zum Tage macht, oder eher ein Typ ist, der sehr zeitig aufsteht, dem sei hier noch gesagt, dass ich morgen früh um 5 mit DJ Callim im BK8 im Dresdner Industriegelände spiele. Technorock. Das wird echt gut, wir waren heute morgen schon mal da und haben die Location gecheckt. Wem das entweder zu spät oder zu zeitig ist, dem lege ich definitiv nochmal das kurz darauf folgenende Konzert des Streichquartetts "Crescendo" ans Herz, das wird ebenfalls sehr geil, da erwartet jeden ein Hammer Programm mit ganz besonderen Werken der Komponisten. Was daran besonders ist, sage ich hier jetzt aber nicht, sonst kommt ihr ja nicht. :-) Die Infos gibt es aber auf dem Konzert!!!!! Also: nutzt die Gelegenheiten, hier wird euch echt gute Musik präsentiert!!!!!

Politik

Bud Spencer wird heute 80!!!!!!! Inzwischen sieht er auch so aus, aber aufs Altenteil hat er sich noch nicht gesetzt, bald kommt seine neue Serie - wenn auch nicht bei uns. Ich wünsche dem Mann, der weit mehr als eine Generation mehr als nachhaltig inspiriert und belustigt hat, den ich eher als Institution des allgemeinen Talents betrachte, dessen Genialität dem öffentlichen Bewusstsein hinter seinen dargestellten Figuren leider etwas verdeckt bliebt, aber der ein begnadeter Musiker und Komponist, Erfinder, Doktor und zuletzt natürlich auch Leistungssportler ist bzw. war, alles Gute zum Geburtstag - zu 80. Ohne Frage eine der wirklich großen Persönlichkeiten unserer Zeit, die bestimmt mehr Jugendliche erreicht hat als 100 Sozialarbeiter zusammen. :-) Was mich dennoch zu einer wichtigen Frage bringt: beim gestrigen Lesen einer renommierten Tageszeitung unserer Breite fand ich einen Artikel, der den heutigen Anlass würdigte, mit feierlichen Worten rahmte und einem gestandenen Fan wie mir das Herz aufblühen lies. Während der Lektüre wanderte mein Blick über den Rest der Seite und ich zuckte zusammen - darüber würdigte Obama gefallene Soldaten, es wurde über weitere hochbrisante Themen berichtet und ganz im Norden des Blattes stand es: ich befand mich in der Rubrik "Politik". Gut, das habe ich nicht erst da entdeckt (nicht das einer wieder einen blöden Kommentar hat), aber die Frage quält mich seitdem, wie es möglich ist, einen Artikel dieses Formats in dieser Rubrik unterzubringen, ohne das der Chefredakteur einen Herzinfarkt bekommt und die amerikanischen Soldaten zurecht nicht wenigstens ein bisschen beleidigt sind. Was hat Bud Spencers Geburtstag und seine Tage als Leistungsschwimmer sowie seine Zusammenarbeit mit Hill oder die erhaltenen Preise mit internationalem politischen Geschäft zu tun? Richtig. Nichts. Ende der Geschichte: ein Schmunzeln zierte mein bebärtetes Gesicht und ich habe mich gefreut. In diesem Sinne: noch einmal Herzlichen Glückwunsch!!!!!!!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

This is it

Ich komme gerade aus der Doku zu Jacksons Konzertproben - Proben, die so zumindest einen Zweck erfüllen, nämlich zum Einen das Genie MJs noch einmal klar herauszustellen, und zum anderen einen hammer Einblick in die Professionalität und Musikalität des Meisters geben. Ich gebe zu, ich bin ein Fan, aber ich nehme mal an, dass es auch ohne diese Voraussetzung begeisternd wäre, was Michael drauf hat und da auf die Beine stellt. Die Art, wie er die Band dirigiert, wie er erklärt, an welcher Stelle er welche Note haben will, sein Auftreten, seine Wertschätzung für die Leute, die für ihn arbeiten - das ist alles echt krass. Schließlich ist es nur ein Draufhalten auf die Proben gewesen, bei dem Pensum ist auch kein Platz für Gestelltes. Das ist ein Zeitdokument, welches wirklich wertvoll ist (und manchmal durchaus belustigend :-) ), allein schon, weil es hinterher doppelt weh tut, dass der Mann tot ist. Ich bin danach ins Auto eingestiegen und konnte erstmal keine Musik hören, weil alles, was ich da hatte, irgendwie in dem Moment so armselig gegen sein Werk erschien, dass ich nicht ran kam. Die Komplexität seiner Musik, das Geistreiche seiner Arrangements kamen in dem Film wirklich gut, und ich würde mal sagen: mit so einer Band möchte ich auch mal spielen. :-) Fazit: nix Spannendes in dem Sinne, nichts Actionreiches, aber wie gesagt, es schmerzt danach doppelt, Michael gehen lassen zu müssen, also Propz an Michael und wahrscheinlich bleibt nur, noch einmal Danke zu sagen.

DANKE, Michael!!!!!!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Losungen 2.0

Es gibt Leute, die strotzen nur so vor Kreativität, und was dabei rauskommt ist schwer beeindruckend. Ein Beispiel dafür ist Martin Dreyer - JesusFreaks gegründet, dann Volxbibel, dann Gebet versteigert, zwischenzeitlich viel Kritik - für mich als Teil der Christenmenschen dieser Welt sehr, sehr beschämend -, und immer wieder nur ein im Mittelpunkt: JESUS. Plötzlich liest man "Jesus" auf Ebay, in der Bild, im Fernsehen, und das mal nicht nur in sarkastisch, bitter verhöhnendem Ton, sondern mit der Botschaft, dass es Jesus ist, der jedes Leben verändern kann, dass es Jesus ist, der Gebet erhört. Da Jesus uns beauftragt hat, seinen Namen dieser Welt kundzutun, genauso seine Botschaft zu verbreiten, ist das ein phänomenales Beispiel dafür, wie dies auch in unserer Zeit möglich ist - mit den Mitteln der Zeit, mit der Sprache dieser Generation. Die peinlichen Kritikserien sind ein sehr trauriges Zeichen für den Zustand der Christenheit, wenn man sich genau die Argumentationsstränge anschaut. Ist Jesus der Prüfstein, und sein Auftrag an uns das ausschlaggebende, und die Kreativität, die er für dessen Ausführung in die Menschen gelegt hat, gleichwohl Ausdruck seiner Vielfältigkeit und seiner Herrlichkeit, dann sehen wir hier ganz fantastische Beweise für Gottes Kreativität und seine Liebe zu den Menschen dieser Welt. Selbst der Papst hat dies offiziell abgesegnet. :-)

Für mich ist es jedenfalls faszinierend, mit welcher neuen Idee so manche Leute in sehr regelmäßigen Abständen aufwarten und wie sie sie gegen Widerstände durchkämpfen, weil sie dran glauben und weil Gott dran glaubt. Und ein kleines Früchtchen dieses Pools sind nun die Volxbibel-Losungen. Finde ich cool, wer da Bock drauf hat, kann sie hier abonnieren. :-)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Empfehlung

Montag, 19. Oktober 2009

Konzertwochenende ... oder: Gott ist verschwenderisch II

Fortsetzung ... So viel Talent auf einen Haufen war einfach nur noch beeindruckend und hat mich zu dem Schluss gebracht, dass Gott diesbezüglich ein riesen Verschwender ist. Selbst wenn das alles Talent der Welt gewesen wäre, müsste man noch immer von einer sehr großzügigen Verteilung sprechen. :-) Im Ernst, zurück hält sich Gott ganz offensichtlich nicht mit seinen Geschenken, da teilt er mit vollen Händen aus. Ich durfte es gestern in sehr beeindruckender Manier sehen, und auch wenn ich mich fragte, ob er vielleicht bei mir nicht mehr so viel übrig hatte und nachproduzieren musste und erst bei den Kiddies von gestern wieder ausreichend am Start war :-), bin ich hin und weg von der Herrlichkeit, die Gott so mal nebenbei und dabei super bewusst verjubelt. Das hatte schließlich kein Ende, abends ging es zu Dúné, einer dänischen Band, deren Video "Dry Lips" ich schon mal vor 2 Jahren hier gepostet hatte, was mich dann auch zum Fan gemacht hat. Die Band hat einfach so viel Kreativität in ihre Songs gepackt, dass es m.E. für drei Alben reichen würde. Und auch die sind mal grad so 20. :-) Hammer Konzert, geile Band, krönender Abschluss der Erkundungstour von Gottes Konsumverhalten. Er gibt großzügig aus, damit er mir und ein paar anderen riesen Freude machen kann, um selbst dann daran Freude zu haben, also an uns. Und wahrscheinlich auch an der Musik. Ja, Gott ist ein riesen Verschwender, und er verschwendet voll das Beste, denn wie wir wissen, macht er das, was er macht ziemlich gut. Ich habe es gerade dieses Wochenende sehr eindrucksvoll gesehen, und wenn man die Glüsen ein wenig aufhält, sieht man es ja eigentlich überall, oft ...

Konzertwochenende ... oder: Gott ist verschwenderisch

Dieses Wochenende war gefüllt mit guter Musik. Sonnabend habe ich mir das LJO Sachsen gegeben, u.a. mit der 3. Sinfonie von Brahms. Nett ... Sonntag Morgen war ich dann beim Preisträgerkonzert des Dotzauer-Wettbewerbs, abends bei Dúné. OK, Erklärungen: der Dotzauer-Wettbewerb ist ein internationaler Cellowettbewerb bis zum Alter von 20 Jahren. Es versuchen also irgendwelche Kiddies - Teenies sich miteinander zu duellieren und klarzustellen, wer besser ist. Ganz normal. Aber: das Niveau auf dem gespielt wird, ist nicht zu beschreiben ... den Ausscheid habe ich mir ja nicht gegeben, aber beim Preisträgerkonzert haben Kinder im Alter von nicht mal 10 Jahren vorgespielt wie Weltklassecellisten in ihren Höchstzeiten!!!!!!!!!!!!! Was ich dort gesehen habe, lässt sich kaum in Worte fassen. Grundschulkinder, die sich hinter ihr Cello setzten und plötzlich wie 30 wirkten, mit Stücken die ich nie spielen können werde. Die Annahme, dass es mit steigendem Alter nicht schlechter wurde, ist da natürlich ganz richtig ... bereits die Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb sprechen für sich. Hier sind mal die Anforderungen für die Stückauswahl zu finden. Das war früher fast das Abschlusskonzert eines Studenten ... wie schon gesagt, das Niveau der Darbietungen ist nicht zu beschreiben und schon ein bisschen beschämend, wenn Grundschulkiddies dir plötzlich mal zeigen, wo der Hammer hängt. Mit einer Sicherheit ... Wahnsinn!! Und nicht nur, dass dort jeder Ton stimmte, der Klang der Töne - jeder einzelne war eine Welt. Ich hatte mich auf dieses Erlebnis eine Weile vorbereitet, um danach nicht zu deprimiert zu sein, und habe auch ganz gute Arbeit geleistet, aber ich bin mega baff von dem, was ich dort gehört und gesehen habe. Neben den interpretatorischen Qualitäten war für mich eben das größte Phänomen, dass die Kids sich hinter ihr Instrument setzten und ohne Scheiß plötzlich wie 30 wirkten. Krass ...

So. Damit Leute sich nicht ob der Länge beschweren, teile ich das jetzt mal. Wer jetzt keinen Bock mehr hat, dem danke ich fürs Lesen und wünsche einen schönen Tag, für die anderen setze ich meine Ausführungen sogleich fort ...