Mittwoch, 30. Dezember 2009

der Vorhang fällt ...

Ich verabschiede mich bis nächstes Jahr. Bevor ich jetzt sentimental werde und rumkotze, lasse ich das mit dem Jahresrückblick und dem Fazit und melde mich dann 2010 wieder.

Bis dann, passt auf euch auf und seid gesegnet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Dienstag, 29. Dezember 2009

So ...

Da war das also 2009. Weihnachten ist vorbei und ich habe es beachtlicherweise geschafft, nicht ein einziges Mal der Geisel der Menschheit den Weg zu kreuzen: "Last Christmas". Genau kein Mal habe ich das Lied gehört und das wertet den ganzen Dezember enorm auf. Weihnachten selber war ich nicht hierzulande am Start, sondern in Neubrandenburg, wo ich die Ehre hatte, mit meinen Freunden einer ganzen Menge Leute, die diesen Genuss sonst nicht haben und ohnehin den Background von Weihnachten bisher nicht so mitbekommen haben, mit Bach und Saint-Saens (hoffentlich) eine Freude zu machen und eben Zeit mit der Nordostcrew zu verbringen. Chillig in dem Sinne war es also nicht, aber was erwartet man auch ... :-) Ja, und nun ist es soweit und 2009 ist für immer Geschichte und wird bestenfalls als gute, nicht so bestenfalls als nicht so gute Erinnerung weiterexistieren. Da fällt mir doch nur Hesse ein, der ganz nüchtern meinte:

... und jedem Abschied wohnt ein Zauber inne ...!!!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Schumi's back!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Yeah!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe nur, das geht gut ... :-)

Montag, 21. Dezember 2009

Happy Birthday, Jesus ...

Samstag, 19. Dezember 2009

endgeil!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Infopool 13.5

Vor kurzer Zeit hatte ich auf ein ganz wichtiges Projekt der Arche e.V. hingewiesen. Die Arche ist das Sozialprojekt einer freien Gemeinde, welches sich ganz intensiv dem Thema Kinderarmut in Deutschland widmet. Vor knapp 3 Wochen haben sie den 2. Sampler der Reihe "Deutschlands vergessene Kinder" veröffentlicht, dessen Einnahmen den Kindern, um die sie sich drehen, zugute kommt. Genaueres dazu gibt es hier zu lesen (inkl. aller wichtigen Links), das will ich gar nicht nochmal wiederholen. Was ich aber möchte, ist auf ein Interview hinzuweisen, was nicht viel Zeit in Anspruch nimmt, aber ganz beeindruckend die Hintergründe und ganz erschütternd die Notwendigkeit dieser Arbeit aufzeigt. Mit dabei ist Curse, aber eben auch Angestellte der Arche, es lohnt sich sehr, sich dies anzusehen, der Sampler ist dann vielleicht für den ein oder anderen das lohnendere Weihnachtsgeschenk als neue Socken von Kindern aus Usbekistan. :-) Also, keine großen Worte, das Ding spricht für sich, checkt das:

Sonntag, 6. Dezember 2009

wahre Liebe wartet

Nachdem ich mir letztens den zweiten Teil von Twilight gegeben habe, hielt ich es nicht mehr aus und musste mich dringend über den Fortgang der Geschichte belesen. OK, ist also ein bisschen geschummelt, aber was soll's. :-) In diesem Zuge habe ich mich auch etwas der Geschichte der Autorin gewidmet und völlig überrascht festgestellt, dass die den Mormonen angehört. Es entstand ein riesiges Fragezeichen, wie man als Teil dieser Glaubensgemeinschaft einen Vampirroman schreiben kann, aber so langsam wurde mir die Metaphorik ein wenig klarer, weil eine Botschaft im Roman groß geschrieben wird: kein Sex vor der Ehe. Wenn ein Vampir es schafft auf Blut zu verzichten, dann kann Enthaltsamkeit für einen Menschen ja auch nicht so schwer sein. Nun ist Twilight ja neben Tokio Hotel der Knaller der Zeit und es steht die Frage im Raum: warum? Die Damen antworten ganz eindeutig: die Liebe, die Edward zu Bella hat ist bedingungslos, sie ist sein Ein und Alles, ohne sie ist alles vollends bedeutungslos. Da es das in der Realität nicht gibt, wird frau halt Edward-Fan. Ich kann das nachvollziehen, was da abgeht ist schon herzerwärmend, ich würde sogar sagen anstrebenswert. Nun kommt das Krass: der Spiegel betituliert dementsprechend "Generation Sehnsucht" und die Bravo wagt sich an den besten Erklärungsversuch, den sie Zeit ihres Bestehens abgegeben hat: alles in unserer Welt ist so sexualisiert, dass alle übersättigt sind. Sex ist omnipräsent und jeder Zeit verfügbar: Internet, Fernsehen, etc. Damit wurde es auf eine Spitze getrieben, die das Verlangen nach ein bisschen Enthaltsamkeit im Leben keimen lässt. Endlich wieder Sehnsucht nach Sicherheit, Beständigkeit, wahrer Liebe anstatt schnellem Sex. Enthaltsamkeit, sogar bis in die Ehe hinein, für die Liebe - der Hype um Twilight offenbart das Gesicht der Generation Sehnsucht, der aufkommenden Gegenbewegung zum Trend unserer Zeit. Und dies aus dem Munde der Bravo zu hören, hat mich weggebeamt, den Satz von der Chefredakteurin in Person ausgesprochen zu hören: wahre Liebe wartet! Da haben die Vampire doch ihr Gutes, auch wenn der Spieß nun umgedreht und Twilight bitterironisch als "Keuschheitsdrama" bezeichnet wird. Aber was soll's, wenn die Generation Sehnsucht nur zu einem geringen Teil ihrer Sehnsucht nachgibt, und sich nicht mehr jedem an den Hals schmeißt, sondern dem so hart Erarbeitetem wie Edward bis zuletzt um alles treu bleibt, dann kann das Drama ruhig keusch sein. :-)